QUEERASBERLIN ist zurück!

QUEERASBERLIN ist zurück!

Der „Schwule Hauptstadtpodcast mit Michael Meyer“ geht seit einem Jahr alle 14 Tage online

Queere Podcasts gibt es mittlerweile einige:  Die meisten jedoch richten sich an ein jüngeres Publikum, drehen sich um Feminismus, Coming-Out, das erste Mal, Sexprobleme.  Einige dieser Podcasts sind mit diesen Themen recht erfolgreich geworden.

All das kann und darf auch beim Podcast QUEERASBERLIN Thema sein, jedoch ist der Ansatz ein anderer: QUEERASBERLIN richtet sich an erwachsene queere und nicht-queere Hörer/innen, nicht nur in und aus Berlin, die interessante Gäste und Themen schätzen und sich alle 14 Tage informieren, unterhalten, amüsieren, inspirieren lassen wollen.  Der Blick soll bei QUEERASBERLIN immer wieder auch mal über den rein queeren Tellerrand gehen.

Der Hörfunkjournalist Michael Meyer, der seit 30 Jahren beim ARD- Hörfunk arbeitet, kam im letzten Sommer auf die Idee, dass es für solch einen Podcast eine Marktlücke gibt.  Das Konzept: Nicht der Host, der Moderator soll stark im Vordergrund stehen, sondern der jeweilige Gast, der aus seinem Leben, seiner Arbeit, von seiner Kunst erzählt. Steigende Abrufzahlen beweisen:  Für solch einen Podcast interessieren sich immer mehr HörerInnen.  In mittlerweile über zwei Dutzend Folgen waren bereits die unterschiedlichsten Menschen im Studio der Produktionsfirma von PODCAST EINS:  Kevin Kühnert erzählte von seinem Coming- Out, wie er die Zukunft der SPD sieht und warum er manchmal zu Roland Kaiser Konzerten geht.   Georgette Dee blickte auf ihr Leben und ihre Kunst zurück, Ralf König erzählte, wie und warum sich seine Comics geändert haben, und warum er an einem Comic über „Political Correctness“ sitzt.

Auch Berliner Szenegrößen erzählten bei QUEERASBERLIN wie sie wurden, wer sie sind: Etwa der Travestiekünstler und DJ Ades Zabel,  die Drag- Queens Jurassica Parka und Margot Schlönzke oder die Diseuse und 20er – Jahre Sängerin Sigrid Grajek.  Manchmal wird es auch ernst bei QUEERASBERLIN:   Der schwule Imam Christian Ahwan Herrmann erzählte, warum Islam und Queersein durchaus zusammenpassen, der Journalist Christian Deker berichtete, wie und warum noch immer selbst in Deutschland unter der Hand Konversionstherapien angeboten werden, es ging um Homophobie im Fußball, und der Paartherapeut Nils Svensson gab Ratschläge, wie Konflikte in einer Beziehung vermieden werden können.

QUEERASBERLIN versteht sich auch als Bindeglied zur queeren Szene:  Hier kamen beispielsweise auch Jan Noll, Chefredakteur der SIEGESSÄULE und Marcel Weber, Geschäftsführer des SchwuZ zu Wort und erzählten, wie sie durch die Corona- Krise kommen.   QUEERASBERLIN versteht sich zwar als „der schwule Hauptstadtpodcast“, will aber ausdrücklich auch Gäste, Meinungen, Ideen von Lesben, Transmenschen und anderen Personen der queeren Szene präsentieren.

In der ersten Folge nach der Sommerpause macht QUEERASBERLIN nochmal Urlaub:  wir haben das Studio verlassen und haben uns mit „Prince Charming“ aufs Wasser begeben, genauer: auf die Adria und lassen uns erklären, wie der Gay-Urlaub in Corona- Zeiten auf einer kleinen Yacht so verlaufen kann.  Wer also noch Inspirationen für einen Gay-Urlaub in 2021 sucht: Tune in!

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